Freitag, 7. August 2015
Tanzen wir eine Pirogge
Für zwischendurch eine leckeres Sommerrezept:

Blaubeerpirogge

Man nehme
500 g Mehl + Mehl zum Ausrollen
1 Würfel Hefe (42 g)
250 ml lauwarme Milch
50 g weiche Butter
1 Ei
1 EL Zucker
1 Msp. Salz
500 g Blaubeeren

Zubereitung
Das Mehl in eine Backschüssel geben und in einer Vertiefung die in der Milch aufgelöste Hefe geben. Zudecken und etwas gehen lassen. Wenn sich Risse im Mehl zeigen zusammen mit Butter, Ei und Salz zu einem Teig kneten. Eine gute halbe Stunde gehen lassen, dann nochmal durchkneten und auf einer bemehlten Fläche auf ca 60x45 cm ausrollen. Die gewaschenen und geputzten Blaubeeren auf dem Teig verteilen, dabei aber etwas Rand frei lassen. Die Blaubeeren mit Zucker bestreuen. Den Teig dann über die lange Seite aufrollen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech in einem Kreis legen. Den Ofen auf 180°C vorheizen und die Pirogge ca 40 Minuten backen. Nach dem Backen abstreichen (wahlweise mit Wasser oder Eigelb), in Stücke schneiden und genießen.

Man kann natürlich auch Heidelbeeren statt Blaubeeren nehmen, ist günstiger aber nicht ganz so lecker. Für mich ist der Geschmack immer mit Sommerurlaub verbunden.
Peter

... link (0 Kommentare)   ... comment


Der Versuchsballon
Die ganze Affäre um #Landesverrat von Netzpolitik.org ist für mich ein großer Versuchsballon. Die rechtlichen Gründe hat für mich am überzeugendsten Markus Kompa in seinem lesenswerten Beitrag beschrieben. Ich denke, es ist kein Zufall, dass das ganze in der Zeit veröffentlicht wurde, in der normalerweise das Sommertheater stattfindet. Wenn man mit dem Angriff auf die Online-Presse durchkommt, prima. Wenn nicht, dann kann man das ganze Thema ja noch durch das Übergehen zur Tagesordnung nach der Sommerpause beerdigen. Ich hoffe, dass wir den Druck bis zum Beginn der nächsten Sitzungsperiode aufrecht erhalten können und dann der Politik klar machen, dass sie zu weit gegangen sind. Vielleicht beantwortet mir dann auch jemand die Frage, wer unsere Verfassung vor dem Verfassungsschutz beschützt.
Peter

... link (0 Kommentare)   ... comment


Ein Blog sie zu finden
Wir sollten einen Blog machen, in dem wir unsere leckeren Rezepte anderen zur Verfügung stellen“. Auch wenn Tochter Nr. 3 dies mit vollem Mund sagte, kann ich ihr durchaus zustimmen. Außerdem gibt es andere Dinge, die wir schreiben wollen. Was? Wird sich zeigen. Nichts in unserem Leben ist weltbewegend, außer für unsere kleine Welt. Aber seine Gedanken zur Diskussion zu stellen und im besten Falle mit anderen weiterzuentwickeln oder zu widerlegen, ist schon reizvoll. Also einfach mal sehen, was sich daraus entwickelt. Geplant ist, dass sich alle aus unserer Familie beteiligen. Wir sind eine Familie aus fünf Leuten, wobei unsere älteste Tochter nicht mehr zu Hause wohnt. Zwei Töchter sind gerade mit der Schule fertig. Und wir Eltern arbeiten. Es kann also bunt werden.

Hier ist das Rezept, das diesen Blog angestoßen hat:

Der Kirschmichel

Man nehme
2 Gläser Kirschen (Sauerkirschen oder Schattenmorellen)
100g Zwieback (ca. 9 Stück)
150ml Milch
3 Eigelb
100g Zucker
3 Teelöffel Vanillezucker
500g Magerquark
2 TL Zitronensaft
75g Grieß
3 TL Backpulver
3 Eiweiß
50g gehobelte Mandeln

Zubereitung
Zur Vorbereitung die Kirschen in einem Sieb in einen Topf abtropfen lassen (für Soße), den Zwieback klein brechen und mit der erwärmten Milch einweichen und das Eiweiß steif schlagen. Das Eigelb mit dem Zucker und Vanillezucker schaumig rühren, den Quark und den Zitronensaft unterrühren und den mit dem Backpulver vermischten Grieß untermengen. Den Zwieback mit einem Rührer klein machen, die Quarkmasse unterrühren und das steif geschlagenen Eiweiß unterheben, damit alles schön fluffig wird. Eine Auflaufform ausfetten, wer mag, kann die Form noch mit Semmelbröseln ausstreuen, das gibt ein schöne Kruste und man kriegt den Michel besser aufgefüllt. Die Hälfte des Teigs einfüllen, mit der Hälfte der Kirschen bestreuen, dann die jeweils zweite Hälfte drauf. Das Ganze mit den Mandeln bestreuen und bei 170-200°C in den vorgeheizten Ofen (Ober- und Unterhitze, Umluft und Gas entsprechende Einstellungen, haben wir bei uns nicht). Während der ca. 60 Minuten Backzeit kann man den Kirschsaft erhitzen und mit etwas Speisestärke andicken, einmal kurz aufkochen. Den Auflauf lieber bei etwas geringerer Hitze länger backen, damit er innen nicht klitschig wird. Nach dem Backen auffüllen, etwas Kirschsoße drüber und heiß genießen.

Ein Gericht, das schon meine Großmutter kochte und dass jetzt die nächste Generation begeistert hat. Ein Bild kommt bestimmt auch, wenn wir den Kirschmichel das nächste Mal machen. Falls ihr das Rezept nachkocht, bitte eine kurze Rückmeldung.
Peter

... link (0 Kommentare)   ... comment